Beiträge zum Stichwort »Avatar«
Millionen für virtuelle Gegenstände
Wie CNN.com berichtet, wird der Handel mit virtuellen Gegenständen immer mehr zu einem lukrativen Geschäft. Immer mehr Konsumenten geben ihr reales Geld für computergenerierte Produkte aus, die in Online-Welten und auf Networking-Portalen angeboten werden. Jüngstes Beispiel: Die Icons der Internet-Plattform Facebook, die jeweils einen Dollar kosten, wurden seit Februar dieses Jahres mehr als 24 Mio. verkauft, berichtet CNN.com. So geben manche Nutzer mittlerweile nicht nur einen oder zwei, sondern hunderte Dollar für virtuelle Geschenke aus. In virtuellen Welten wie Second Life gibt es inzwischen sogar Online-Einkaufszentren, wo die Avatare für reales Geld shoppen gehen.
IBM entwickelt "Patienten-Avatar"
Das IBM-Labor in Zürich hat den Prototypen einer Software vorgestellt, die den Körper eines Patienten in 3D (als Avatar) darstellt – samt integrierter Krankengeschichte. Ein Mausklick auf die entsprechende Stelle des Avatars genügt, und die Anatomic and Symbolic Mapper Engine (ASME) zeigt dem behandelnden Arzt alle relevanten Daten des Patienten an, inklusive Texteinträge, Laborresultate oder medizinische Bilder wie Röntgenaufnahmen. Der "Patientenavatar" bildet ein vollständiges Bild vom Gesundheitszustand des Patienten ab und soll den Informationsaustausch zwischen Kliniken und Ärzten vereinfachen und letztendlich beschleunigen. (c) Foto: IBM
"Universe-hopping" für Avatare!
Auf der derzeit stattfindenden Virtual Worlds
Conference and Expo in San Jose, Kalifornien, gaben LindenLab, Betreiber der
virtuellen Welt SecondLife, und IBM bekannt, an einem gemeinsamen Projekt zu
arbeiten: Sie planen eine Technologoie zu entwickeln, die Avataren erlaubt,
zwischen verschiedenen virtuellen Welten zu wandern - samt sämtlichen
Dateninformationen. "Das 3D-Internet integriert sich immer mehr in das
derzeitige Web", erklärte Colin Parris, IBM's VP of digital convergence.
"Wir entwickeln virtuelle Welten, die auch für das Business eingesetzt
werden können. Das gemeinsame Projekt von LindenLab und IBM wird
Standards und Tools entwickeln, die den Einsatz auf diesem Gebiet
ermöglichen wird."
Business in virtuelle Welten werden in Zukunft verstärkt eingesetzt: Im vergangenen Jahr investierte die Industrie in diesen Bereich rund 200 Millionen Dollar an Investmentkapital - Tendenz steigend.