Millionen für virtuelle Gegenstände
Wie CNN.com berichtet, wird der Handel mit virtuellen Gegenständen immer mehr zu einem lukrativen Geschäft. Immer mehr Konsumenten geben ihr reales Geld für computergenerierte Produkte aus, die in Online-Welten und auf Networking-Portalen angeboten werden. Jüngstes Beispiel: Die Icons der Internet-Plattform Facebook, die jeweils einen Dollar kosten, wurden seit Februar dieses Jahres mehr als 24 Mio. verkauft, berichtet CNN.com. So geben manche Nutzer mittlerweile nicht nur einen oder zwei, sondern hunderte Dollar für virtuelle Geschenke aus. In virtuellen Welten wie Second Life gibt es inzwischen sogar Online-Einkaufszentren, wo die Avatare für reales Geld shoppen gehen.
Neue deutsche Webpage für Second Life
Linden Lab hat eine völig neue deutsche Website gelauncht. Dort finden sich ausführliche Informationen über die virtuelle Welt sowie Support in deutscher Sprache. Wie man einen Avatar erstellt, die virtuelle Welt erkundet oder neue Kontakte knüpft, kann man dort ebenso nachlesen wie Informationen über Preise. Näheres unter de.secondlife.com.
Google-Maps wird "österreichisch"!
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Unternehmenschef Karl Pall im Rahmen einer Pressekonferenz die neue, lokalisierte Version des Online-Kartendienstes Google-Maps vor. Mit der angepassten Ausgabe sollen laut Google künftig Unternehmen und Dienstleistungen direkt in der gewünschten Umgebung gesucht werden können. Ein lokales Branchenverzeichnis mit Nutzer-Bewertungen unterstütze dieses Vorhaben zusätzlich.
Google öffnet Suchfunktion für Unternehmen!
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat jetzt seine Custom-Search-Plattform für Unternehmen auch weltweit geöffnet. Mit diesem Service können Unternehmen und Organisationen die von Google gehostete Seitensuche in die eigene Webseite einbinden und diese dann nach relevanten Inhalten durchforsten. Für Besucher würde es schließlich so auch attraktiver werden, eine Webseite öfter zu besuchen. Aber auch in persönliche und gemeinschaftliche Seiten und Blogs könne die Suchfunktion integriert werden können. Die Custom Search Business Edition ist erhältlich ab 72 Euro pro Jahr zum Durchsuchen von bis zu 5.000 Seiten sowie bis 1.600 Euro pro Jahr für bis zu 300.000 Seiten.
Unternehmen profitieren von Web 2.0!
Neue Anwendungen aus den Bereichen "Social Software" und Web 2.0 - wie Wikis,
Weblogs oder Podcasts - können wissensintensive Prozesse im Unternehmen
verbessern, Nutzer, Kunden oder Partner in die Kommunikation einbeziehen und
den Betrieben einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das erklärte Gisela
Granitzer vom Know-Center Graz, einem Kompetenzzentrum für
Wissensmanagement, bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community
gestern, Donnerstagabend in Wien.
Einfach zu bedienende Anwendungen wie Wikis, die stark auf den Faktor
Interaktivität und Zusammenarbeit setzen, stünden derzeit sehr
komplexen und schwerfälligen Wissensmanagementsystemen gegenüber.
Zwar hänge die Wahl der Werkzeuge von der jeweiligen Situation ab,
generell gab sich Granitzer aber überzeugt: "Wer nicht kollaboriert,
kollabiert."
Second Life präsentiert neues Suchwerkzeug!
Heute präsentierte Linden Lab ein neues Suchwerkzeug für seine virtuelle Online-Welt Second Life. Die neue Suche erlaubt es den Leuten, nach mehr Dingen zu suchen und erstellte Objekte besser zu beschreiben", sagt Jeska Dzwigalski, Leiterin der Community- und Produktentwicklung-Abteilung bei Linden Lab. Aufbauend auf einer kommerziell erhältlichen Suchplattform von Google soll die neue Technik es ermöglichen, Ergebnisse nach ihrer Relevanz zu sortieren. Bisher war dies nur in Form einer alphabetischen Auflistung oder eine Reihung nach Besucherandrang möglich. "Die neue Suchfunktion ist interessant und liefert auch gute Ergebnisse", zitiert pressetext Silvio Remus vom deutschen Second-Life-Portal Sl-inside. Großes Manko sei aber immer noch die "Beliebte Orte"-Suchfunktion. Nach der kürzlich stattgefundenen grafischen Überarbeitung der Second-Life-Welt stellt das neue Suchwerkzeug aber einen weiteren wichtigen Schritt dar, das Gesamterlebnis der Onlinewelt zu verbessern.
Grazer gewinnt Second Life-Drehbuchwettbewerb!
Der Grazer Drehbuchautor Thomas Klein (aka Thommas Miles in SL) gewann den von Weltbild.de initiierten Drehbuchwettbewerb. Die Juroren (u.a. Bettina Cramer/ehemals Sat.1 Blitz und TV-Regisseur Rainer Matsutani/Tatort) wählten Kleins Beitrag "White Spot" aus, der ein Mystery Thriller um ein geheimnisvolles Phänomen auf einer Second Life Insel ist. Die Siegesprämie beträgt 500.000 Linden Dollar; zusätzlich wird das Skript in Second Life verfilmt. Sieger Thomas Klein: "Second Life wird für Drehbuchautoren ganz neue Möglichkeiten bieten."(c) Foto: Weltbild.de.
Neue Grafik für Second Life!
Mit dem Kauf des 3D-Simulationsexperten Windward Mark hat Linden Lab im Mai 2007 auch deren Grafiktechnologie WindLight und Nimble übernommen, um damit die in die Jahre gekommene Grafik aufzuwerten. Mit dem "WindLight First Look Viewer" können User in Second Life das Main Grid in einer deutlich schöneren Grafik erleben. Derzeit ist allerdings nur ein Test-Client erhältlich. Zwar bedeutet die Überarbeitung der Second-Life-Grafikengine auch höhere Anforderungen für die Hardware, allerdings zeigen die ersten Bilder das sich dies auch lohnt. LindenLab bietet den "WindLight First Looks Viewer" für MacOS X, Linux und Windows 2000/XP hier zum Download an.
Second Life-Ausstellung in Oberwart
Das Offenen Haus
Oberwart (OHO) zeigt ab kommenden Samstag, 17.11., bis 8. Dezember die
Kunstausstellung "FirstLife/Second Life". In einer digitalen
Kunstausstellung in Zusammenarbeit mit pixel-orange werden ausgestellte "vergängliche"
Objekte von der OHO-Galerie in auf eine Plattform der NetzKustWerkStadt
(Inworld: Livigno/165/177/618/), einem Kunstraum im Second Live,
projiziert und im Gegenzug Kunstaktionen dieser 3D Welt ins OHO
übertragen. Zum Auftakt diskutieren am Samstag, 19.30 Uhr, der Philosoph
Camille de Toledo mit Wolfgang Zinggl (Kulturkritiker), Phillipp Ikarth
(Jugendmarketing/Jugendforschung) und Martin Blumenau (Diskussionsleitung /
Moderator von FM4) über Kommunikation, Demokratie und Politik in der
anonymen Welt des Netzes. Dabei wird die Diskussion bidirektional
übertragen, sodass auch die Mitspieler von SecondLife
sich an dieser Diskussion beteiligen können.
Offenen Haus Oberwart (OHO), Lisztgasse 12, 7400 Oberwart, Tel. 03352/38555.
Sonys virtuelle Welt-Projekt "Home" setzt auf reale Werbung!
Im März 2008 soll es so weit sein: Sonys PlayStation3-Vorzeigeprojekt "Home" soll auf dem Markt veröffentlicht werden und die Antwort des japanischen Elektronikkonzerns auf Die Sims, Second Life, Online-Shop und Co. sein. Dabei setzt Sony laut letzten Meldungen auch auf RealLife-Werbung: Unternehmen sollen die Möglichkeit bekommen, Werbung zu betreiben - und zwar dort, wo sie auch im echten Leben erwartet werden würden - z.B. auf Plakatwänden, Einkaufstaschen, Getränkedosen, etc. Medien-Partner haben die Möglichkeit, auf riesigen Tele-Screens in der Ankunftshalle oder im Spiele-Center ihre Werbespots zu aktuellen Spielen und Filmen laufen zu lassen bzw. sogar eigene "Unterhaltungs-Arenen" betreiben zu können. (c) Foto: Sony